Kampagne


Sexismus und Homophobie im Fußball

Sexismus umfasst nicht nur jegliche Diskriminierung aufgrund des Geschlechts, sondern auch die solcher Diskriminierung zugrunde liegende Ideologie von der Überlegenheit eines bestimmten Geschlechts. In einer männlich dominierten Gesellschaft, in der das Männliche gemeinhin als Norm gilt, richtet sich Sexismus meist gegen diejenigen, die von dieser Norm abweichen:
Frauen* sowie Lesben, Bisexuelle, Trans*, Inter und Queer. Fußball, der in Deutschland den Rang des Nationalsports genießt, stellt einen Spiegel für diese Geschlechterhierarchie dar.

Lange wurde Fußball als reiner Männersport und mit ihm ein bestimmtes Männlichkeitsideal vehement gegen das Eindringen alles 'Weiblichen` verteidigt und es entstanden sexistische Stereotype, die noch heute sehr wirksam sind. Damit untrennbar verknüpft ist Homophobie als die Ablehnung nicht-heterosexueller Geschlechtsidentitäten. Dies betrifft nicht nur homosexuelle Spieler im Männerfußball. Gerade für Frauen* wirken Aussagen wie Fußballspielerinnen seien keine "richtigen" Frauen oder Beschimpfungen als "Mannsweiber" oder "Kampflesben" zusammen mit den sexistischen Strukturen im Vereins- und Verbandswesen doppelt ausgrenzend: Wie frau es auch macht, Diskriminierungen und Schmähungen begleiten noch immer ihre Wege auf die Sportplätze oder in die Stadien.

 

Mit einem Banner positionieren wir uns deutlich gegen Sexismus und Homophobie. Bei jedem Spiel unseres Vereins wird dieses am Platz sichtbar aufgehängt.


gegen Homophobie und Sexismus im Fußball DFC Kreuzberg Frauenfußball wir sind für homo, trans, queer, hetero im Fußball